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Der Jahrgang 2016
 

Anfang April pilgerten über 6000 Weinhandelsfachleute nach Bordeaux, um sich ihre Subskriptionsanteile am Jahrgang 2016 zu sichern. Denn sie sind einhellig der Meinung, dass 2016 ein aussergewöhnlicher Millésime ist.

Er wird als "ausgezeichnet und homogen" beurteilt und bietet fruchtige und ausgewogene Weine mit unglaublicher Länge im Finale. Die Qualität und die Quantität stimmen! Tatsächlich liegt die Menge des 2016 im Bordelais erzeugten Weins mit rund 5,7 Millionen Hektolitern weit über dem Volumen der letzten Jahre und ist damit die beste Ernte seit 2009.

 

Unser Önologe André Hotz, der bei den Degustationen der Primeurweine vor Ort dabei war, spricht von einem kontrastreichen und umwerfenden Jahr. "Das Wetter war ausgesprochen gegensätzlich, mit einem regnerischen Frühling und Frühsommer, grosser Hitze im Juli und August, aber danach warmen Tagen und kühlen Nächten im September und Oktober. Kurz: idealen Bedingungen für die Reifung der Trauben."

Gesamthaft gesehen gefallen die Roten optisch dank einer tiefdunklen Robe mit violetten Reflexen. In der Nase entfaltet der Jahrgang 2016 ein vielschichtiges Bouquet mit Aromen von schwarzen Früchten (Brombeeren und Kirsche) sowie Lakritznoten. Am Gaumen ist er konsistent und frisch, mit einem wuchtigen Finale und aussergewöhnlicher Länge. Die Weine bauen auf einer dichten Tanninstruktur auf und entfalten während der ganzen Dauer der Verkostung eine vollendete Harmonie.

André Hotz nennt Saint-Julien, Pomerol und Saint-Emilion als die drei Appellationen, die angesichts ihrer höchst bemerkenswerten Weine vorrangig sind, obwohl auch in den übrigen Bordelais-Appellationen sehr gut gelungene Tropfen zu finden sind.

Die "Coups de cœur" von André Hotz sind:

 
 

Laut James Suckling (international bekannter amerikanischer Weinkritiker und ehemaliger Leiter des europäischen Büros des Wine Spectator) ist "2016 ein aussergewöhnlicher Jahrgang, ebenbürtig mit dem grossen Millésime 2015. In bestimmten Regionen wie Saint-Estèphe sind die Weine sogar noch besser. Die Reben haben von guten klimatischen Bedingungen profitiert, und der Jahrgang 2016 bietet mit dynamischen, glänzenden und hervorragend strukturierten Weinen wunderbare Versprechen."
Er stellt ausserdem fest, dass der Alkoholgehalt des Jahrgangs 2016 bei der Mehrheit der am besten benoteten Weine leicht niedriger ist als in den vergangenen Jahren, was mehr Frische und Brillanz bedeutet.

Obwohl die unumgänglichen Weine von Lafite-Rothschild, Mouton-Rothschild und Haut-Brion mit der maximalen Punktezahl von 100 ausgezeichnet wurden, notiert James Suckling, dass es "im Bordelais viel mehr gibt als nur die Premiers Grands Crus", da der Jahrgang 2016 homogen ausgefallen ist und in allen Weinbauregionen wunderbare Tropfen bietet.

 
 

Laut Jean-Marc Quarin profitiert der Jahrgang 2016 von einer "vollkommenen Ausgewogenheit zwischen der fantastischen Qualität der Tannine, massvollen Alkoholgraden und gut gestützter, aber kaum wahrnehmbarer Säure. Die Rotweine sind dicht, sehr aromatisch, reichhaltig und voll, mit einem weichen, geschmeidigen Auftakt am Gaumen und grosser geschmacklicher Tiefe. Und dies gilt nicht nur für die Produktionselite! Das Ergebnis ist auch bei den grossen traditionellen und eher heissen Terroirs sehr gut. So profitiert die gesamte Produktion von der Grösse dieses Jahrgangs."

 
 

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